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o.t./zwischen
video loop
installation on 4-12 monitors

Text by Erwin Fiala:
In einer weiteren Arbeit thematisiert Eva Beierheimer anhand des unregelmäßigen Ein- und Ausschaltens mehrerer Neonröhren den infinitesimalen, unendlich kleinen und damit kaum greifbaren Moment bzw. Zeitpunkt des „Dazwischen“, ein Zwischenmoment im Wechsel von Dunkelheit und Helligkeit, der sich im fluktuierenden Rhythmus kaum wahrnehmen lässt. Die Grenze zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit scheint nicht fixierbar zu sein, auch wenn diese Momente, diese Grenzen, stroboskopisch verlängert werden. Das Stakkato des Wechsels zwischen Licht und Dunkelheit lässt jeden Zwischenmoment zur irrealen Fiktion werden, denn er müsste weder Licht noch Dunkelheit sein, aber in jedem Moment ist immer eines der beiden Phänomene gegeben – in Wahrheit kann also dieses Dazwischen nur ein Sowohl-Als auch sein, ein Moment des Lichtwerdens bei noch bestehender Dunkelheit. Aber in Wahrheit gibt es zwischen Erhellung und Dunkelheit kein Dazwischen, keinen Moment, der zwischen beiden liegt, die „Schnittstelle“ zwischen Unsichtbarem und Sichtbarem kann paradoxerweise nur unsichtbar sein oder mit anderen, postmodernen und an den Philosophen Jacques Derrida angelehnten Worten gesagt: „Die Differenz selbst ist nicht sichtbar.“ – Kann sie es überhaupt sein?
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