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ein projekt von Eva Beierheimer und Miriam Laussegger in vielen fällen lebt die kunst heutzutage von ihrer textuellen beschreibung. eine ständig wachsende vielzahl solcher „fachwörter“ bzw. „keywords“ schwirrt durch die kunstwelt und erzeugt eine textuelle reizüberflutung. ein von einigen künstlern gewählter ansatz um sich und seine kunst ins licht der textuellen diskussion zu rücken ist sich eines artikulationsmanagements zu bedienen: das sammeln und verwalten von relevanten worten. als quelle dienen kunstmagazine, kataloge, vorträge, vorlesungen, usw. – gesammelt in tabellen, listen oder datenbanken. in diesem sinn entstand seit 2004 das projekt „worte“. eine sammlung aus über 2500 begriffen, die wiederum aus ca. 3500 wörtern bestehen. diese liste von textbausteinen wird ständig aktualisiert und erweitert. in dieser form wollen wir unsere sammlung auch enzyklopädisch als public domain veröffentlichen und der allgemeinheit zur verfügung stellen um so auch anderen künstlern einen leichten einstieg in das artikulationsmanagement zu ermöglichen. kernstück dieser homepage ist ein textgenerator. dieses programm ermöglicht es aus den “worten” interaktiv texte zu generieren. dem user stehen die “worte” als material zur verfügung. benutzerInnen der seite wählen aus der „worte“ sammlung begriffe aus, welche zu künstlichen wortgefügen zusammengesetzt werden. weiters soll der benutzende die möglichkeit haben eigene worte, welche nicht in der „worte“ liste stehen, über eigens dafür vorgesehene matrizen einzugeben. nach den bisherigen installativen grafischen arbeiten zu den „worten“ setzt unser projekt www.worte.at an dieser schnittstelle zwischen privaten und öffentlichen raum an.
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