worte#9/lichtzeile/2006
„paraflows“, netzkunstfestival, wien 2006
Installation mit Lichtzeile und Fotoprojektionen.
Während des Netzkunstfestivals paraflows konnten die im Web generierten Texte auf eine Laufschrift-Lichtzeile übertragen werden. Zusätzlich zu dieser Installation wird ein Computerterminal mit Internetanschluss die Möglichkeit geben auch vor Ort in den Text der Laufschrift auf der Lichtzeile einzugreifen.
Dazu wurden Fotografien diverser Kunst- und Stadträume in Form einer Diashow projiziert.
Es bleibt dem Betrachtenden selbst überlassen die beiden visuellen Informationen – Bild und Text – in Bezug auf ihre Verbindung zu hinterfragen und weiterzurecherchieren.
Dabei wird die Rezeptions- und Hinterfragungstätigkeit der Betrachtenden angeregt.
Recherchiert wird, wie oft Text und Bildmaterial zusammenpassen, sodass das Ergebnis einen inhaltlich logischen Zusammenhang suggeriert, welcher ohne kritischer Betrachtung übernommen werden könnte. Es stellt sich die Frage ab welchen Grad die Irritation der Inkompatibilität von Text und Bild mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht und dadurch zur Hinterfragung anregt.
Weiters wurde ein Vortrag zum Projekt auf www.worte.at vorbereitet und beim net art brunch und vom Comuter vorgtragen.
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For the „paraflows“ the text generated by the text generator on the web site is transferred to a moving screen.
Additionally slides of various locations with a context to art and urbanity are projected below the moving screen.
A computer terminal with internet access allows interacting with the text on the moving screen.
The random combination of images and text incites new associations to common places.
These associations may be plausible or misleading. It is the spectator’s task to find out whether his connections are in any way reasonable. Now the question is until which degree of sheer randomness the visitor will accept the text and image combinations without questioning their purpose.
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